Zur regulären Mitgliederversammlung lud die LHG am Donnerstag, dem 02.12.2010 ein. Nachdem man aufgrund verschlossener Türen vom “Publicity” in den “Fliegenden Schwan” ausgewichen war, begann eine umfangreiche und produktive Sitzung.
MehrNach den Formalia und dem Rechenschaftsbericht des Vorstandes, wandte man sich dann den Inhalten des Abends zu: Den Kandidaten für das Studierendenparlament (Stupa) und den Senat, sowie einem Satzungsänderungsantrag und fünf Sachanträgen und der Wahlkampfplanung.
Der Satzungsänderungsantrag war nach schneller Beratung beschlossen.
Während man für das Stupa schon den einen oder anderen Kandidaten gewinnen konnte, kam der Wunsch nach einer Verschiebung auf, um noch mehr Leuten die Möglichkeit, im Namen der LHG zu kandidieren, einzuräumen. Daher wurde die Kandidatenkür kurzerhand auf die Weihnachtsfeier verschoben.
Anschließend kam zur Aufstellung der Kandidaten für den Senat. Nachdem sich eine kleine Gruppe zur Kandidatur bereit erklärte, stellte sich noch die Frage, auf welcher Liste man kandidieren wolle. Nach kurzer Beratung kam es zu dem Beschluss eine eigene Liste aufzustellen – was ungeahnte Folgen nach sich ziehen sollte.
Vorher kamen jedoch die inhaltlichen Anträge. So beschloss man zuerst die Abschaffung des Gleichstellungsreferates. Dabei wurde nochmal gesondert darauf hingewiesen, dass die Gleichstellung von Männern und Frauen, sowie Familien in das Referat Soziales ausgelagert worden war. Anschließend folgte die Forderung nach einer kürzen Mindestparkdauer für die Parkscheinautomaten in der Innenstadt, da man bislang mindestens eine Stunde buchen muss. Weiterhin wurde beschlossen, dem AStA zu untersagen Informationspolitik zu studentischen Verbindungen zu betreiben, die Ampel an der Kreuzung Karl-Liebknecht-Ring / Makarenkostraße abzuschaffen, sowie ein Fitnessgericht für die Mensa. Die Anträge selbst werden demnächst in einem Beschlussbuch zusammengefasst.
Abschließend kam es zum langwierigsten Teil des Abends: Dem Namen der LHG-Senatsliste. Es ist erstaunlich, wie lang eine Debatte geht, in der man nur Meinungen, aber wenig Argumente verwenden kann. Letztendlich konnte sich der Name “Bund Freier Studenten” durchsetzen.