20.11.2010

Soziale Kälte – Liberaler Abend vom 17.11.2010

Ein satirischer Bericht von Christoph

„Die schwierigste Turnübung ist immer noch, sich selbst auf den Arm zu nehmen.“

(Ein Abend mit Ernst und Moritz, aber ohne Arndt)

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Gestern Abend besuchte ich nach längerer Abstinenz den Liberalen Abend der LHG Greifswald. Nach Betreten der Lokalität suchte mein Blick systematisch nach einer kleinen, im dunklen verborgenen Gruppe, welche die Märkte unter sich aufteilt. Zugegebenermaßen war ich schon etwas erstaunt, als ich, an einer langen Tafel aufgereiht, die Handlanger des Kapitalismus’ sah.

Folgenden Gedankengang möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: Von einer negativen Signifikanz zwischen den Ergebnissen der Sonntagsfrage und den Mitgliederzahlen möchte ich an dieser Stelle nicht sprechen, aber ich habe das Gefühl, wer heute „anti“ sein will, der kommt zu uns.

Viele neue Gesichter bedeutet viele neue Fragen, aber auch viel Zurückhaltung bezüglich des Konsums von Genussmitteln, denn es soll ja kein falscher Eindruck erweckt werden. Die Konsequenz dieser mir nicht ganz so angenehmen falschen Bescheidenheit waren die Besprechung diverser Anträge und endlose Debatten über Politik und Autos. So setzt sich die LHG Greifswald für eine kürzere Mindestparkdauer in der Innenstadt ein, um „mal schnell in die Kneipe zu gehen oder für informative Zwecke bezüglich der Uni“. Des Weiteren soll künftig mit der totalen Entgenderung begonnen werden und das sogar vollkommen kostenneutral. Voller Spannung erwarte ich den aufkommenden Kampf zwischen der Genderbewegung und unseren treuen Waffenbrüdern in gelb. In der linken Ecke, komplett in rot, der/die amtierende Meister/in und so weiter…

Aus Angst des Vorwurfes der seelischen Grausamkeit möchte ich keine weiteren Details über Anträge und Formalie kundtun.

Zu fortgeschrittener Stunde, die mit dem stetig einhergehenden Prozess der Erosion unserer Runde einherging, kam doch noch die mir altbekannte und vertraute Stimmung auf. Lediglich der LHG Wimpel verwies auf das politische Element unserer Runde.

Wie oft sieht man Menschen aller Altersklassen vereint im Disput und gehalten durch die Idee – Ist das die soziale Kälte?

Die schwierigste Turnübung ist immer noch, sich selbst auf den Arm zu nehmen.“

(Ein Abend mit Ernst und Moritz, aber ohne Arndt)

Gestern Abend besuchte ich nach längerer Abstinenz den Liberalen Abend der LHG Greifswald. Nach betreten der Lokalität suchte mein Blick systematisch nach einer kleinen, im dunklen verborgenen Gruppe, die die Märkte unter sich aufteilt. Zugegebenermaßen war ich schon etwas erstaunt, als ich an einer langen Tafel aufgereiht die Handlanger des Kapitalismus sah.

Folgenden Gedankengang möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: Von einer negativen Signifikanz zwischen den Ergebnissen der Sonntagsfrage und den Mitgliederzahlen möchte ich an dieser Stelle nicht sprechen, aber ich habe das Gefühl, wer heute „anti“ sein will, der kommt zu uns.

Viele neue Gesichter bedeutet viele neue Fragen, aber auch viel Zurückhaltung bezüglich des Konsums von Genussmitteln, denn es soll ja kein falscher Eindruck erweckt werden. Die Konsequenz dieser mir nicht ganz so angenehmen falschen Bescheidenheit war die Besprechung diverser Anträge und endlose Debatten über Politik und Autos. So setzt sich die LHG Greifswald für eine kürzere Mindestparkdauer in der Innenstadt ein, um „mal schnell in die Kneipe zu gehen oder für informative Zwecke bezüglich der Uni“. Des Weiteren soll künftig mit der totalen Entgenderung begonnen werden und das sogar vollkommen kostenneutral. Voller Spannung erwarte ich den aufkommenden Kampf zwischen der Genderbewegung und unseren treuen Waffenbrüdern in gelb. In der linken Ecke, komplett in rot, der/die amtierende Meister/in und so weiter…

Aus Angst des Vorwurfes der seelischen Grausamkeit, möchte ich keine weiteren Details über Anträge und Formalie kundtun.

Zu fortgeschrittener Stunde, die mit dem stetig einhergehenden Prozess der Erosion unserer Runde einherging, kam doch noch, die mir altbekannte und vertraute Stimmung auf. Lediglich der LHG Wimpel verwies auf das politische Element unserer Runde.

Wie oft sieht man Menschen aller Altersklassen vereint im Disput und gehalten durch die Idee – Ist das die soziale Kälte?

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