Auf dem gestrigen Markt der Möglichkeiten waren auch die liberale Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNSt) und die Liberale Hochschulgruppe Greifswald (LHG) vertreten. Dort erklärten wir den neuen Studenten den Aufbau der hochschulpolitischen Gremien und welche Aufgaben politische Hochschulgruppen im Allgemeinen und die LHG im Besonderen in den Gremien wahrnehmen.
Darüber hinaus klärten wir die Interessierten über unsere Arbeit im Bereich der politischen Bildung auf, die wir maßgeblich mit der FNSt wahrnehmen. Aber natürlich lieferten wir auch einen Gesamtüberblick über unsere Veranstaltungen, denn Politik lebt davon, dass sie Spaß macht und man sich selbst nicht zu ernst nimmt.
Zuletzt ließen wir auch nicht unerwähnt, dass die LHG auch kommunalpolitische Verantwortung übernehme, in dem sie maßgeblich mit der FDP Greifswald kooperiert. Der Hintergrund ist hier offensichtlich: In einer Studentenstadt wie Greifswald sind auch kommunale Interessen, wie z. B. verkehrspolitische Fragen oder die Eintrittspreise des Freibades
Weiterhin gewährten wir einen Einblick in die politische Bildungsarbeit der Stiftung, wie z. B. die virtuelle Akademie. Auf großes Interesse stieß auch die Begabtenförderung. Wir legten unter anderem die Anforderungskriteren dar, hoben aber zugleich hervor, dass man nicht zwangsläufig FDP-, JuLi- oder LHG-Mitglied sein müsse (auch wenn wir das mit dem LHG-Mitglied gern sehen
). Einen besonderen Dank geht auch noch in Richtung Luise, die uns als Stipendiatin bei der Vorstellung der Stiftung unterstützte.
Natürlich gab es daneben noch viele Gespräche mit den Kollegen anderer politischer Jugendorganisationen. So nahm sich z. B. der ehemalige Vorsitzende der Jusos-Hochschulgruppe die Zeit, unseren Stand mit einem Schild “Sonstige” zu verzieren (wir haben umgekehrt versucht unseren Marx-Engels-Lenin-Flyer an die Sozis zu verschenken). Einem hochrangigem Jungsozialisten, der für Bankenverstaatlichung plädierte, versuchten wir dann, vergeblich, noch begreiflich zu machen, dass die Staatsbanken in der vergangenen Krise hauptsächlich betroffen waren und eine Verstaatlichung also gerade in solche Krisen führen würde. Bei den Grünen bedanken wir uns für den angenehmen Duft frischer Waffeln.
Anstehende Termine
Zu guter Letzt noch ein kurzer Überblick über unsere kommenden Termine:
Der nächste Liberale Abend findet am 19.10.2011 um 20 Uhr im “Fliegenden Schwan” statt.
Am 27. Oktober findet die Lesung mit Melda Akbas: So wie ich will – Mein Leben zwischen Moschee und Minirock statt.
Am 17. November veranstalten wir eine Podiumsdiskussion zum Thema Pressefreiheit im Internet.
Für den Dezember ist eine Veranstaltung zum Thema Kernenergie geplant.
Wir freuen uns, euch auf diesen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.
Foto: Patrick J. Kaatz