Gestern traf sich die Liberale Hochschulgruppe zu ihrem regulären Treffen. Trotz, durch die Sommerpause nicht weiter überraschender, mäßiger Beteiligung wurden einige Themen behandelt.
Einerseits sprach man über die Sommertour der FDP-Landtagsfraktion, die Ende September auch Greifswald besichtigen wird. Dabei ist es auch für die Mitglieder der Liberalen Jugend möglich, direkt ins Gespräch mit den Abgeordneten zu kommen. Daneben stellte Patrick seine Vorüberlegungen zum Jugendmitwirkungsgesetz vor, dass vor einigen Wochen durch die JuLis Südvorpommern beschlossen und nun umgesetzt wird. Ziel dieses Gesetzes soll die Verankerung und Stärkung jugendlicher Beteiligung auf Kommunal- und Landesebene sein. Wer Interesse an der Ausarbeitung dieses Gesetzes hat, kann sich gern per Mail an patrick.kaatz@julis-svp.de wenden.
Anschließend beschäftigten sich die Anwesenden mit den anstehenden Veranstaltungen. So wurde der von den Mitgliedern gewünschte Paintballausflug konkretisiert. Die vorläufige Einladung dazu findet ihr hier: Einladung zum Paintball-Turnier.
Danach wurde die anstehende Erstiwoche besprochen. Einerseits ging es um die Flyer für die Erstibeutel. Nach Berichten der Jungen Union und auf persönliche Nachfrage beim zuständigen AStA-Referenten und beim Stupa-Präsidenten werde es wohl diesmal keine Flyer der hochschulpolitischen Gruppen (HSG) in den Beuteln geben. Dieser plötzliche Sinneswandel sorgte für Verwunderung, da seitens des AStA noch Ende Juli den HSGs die Beflyerung angeboten worden war. Den nun freiwerdenden Platz sollen Artikel mit mehr praktischem Nutzen füllen. Die Liberale Hochschulgruppe akzeptiert diese Entscheidung, bedauert aber, dass man erst über Dritte und auf Nachfrage davon erfuhr.
Daneben sprach sich der Vorstand aus, sowohl ein Banner als auch einen Wimpel für die LHG zu bestellen, um zukünftig besser auf sich aufmerksam machen zu können und diese schon zum Markt der Möglichkeiten zum Einsatz zu bringen.
Weiterhin gab Juliane einen Ausblick auf die weiter entfernten Veranstaltungen. So wird es am 28. Oktober in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNSt) eine Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Referenten zum Bolognaprozess geben.
Am 17. November findet zusammen mit den JuLis Nordvorpommern eine Fahrt in den Landtag in Schwerin statt. Den Anmeldebogen findet ihr hier: Anmeldung LT. Bitte beachtet bei der Anmeldung auch die Frist des 10. Oktobers. Auch Freunde der Liberalen sind gern gesehene Gäste.
Im Dezember werde es schließlich noch Veranstaltung zu den Themen Mindestlohn und Grundeinkommen geben, an der wieder LHG und FNSt gemeinsam mit dem AStA und dem FSR Jura arbeiten.
Nebenbei wurden noch einige aktuelle Themen angerissen. So wurde die anstehende Beitragserhöhung durch das Studentenwerk kurz angerissen. Da der Verwaltungsrat aber erst im November einen Wirtschaftsprüfer anhören werde, entschlossen man sich, bis dahin abzuwarten.
Außerdem sprach man noch kurz über die Thor-Steinar-Debatte auf der letzten Stupa-Sitzung. Die entsprechenden Drucksachen Nr. 89, 90 95 und 96 könnt ihr auf der Stupaseite nachlesen. Die Debatte haben die Kollegen vom Webmoritz hier gut zusammengefasst. Eine kurze, persönliche Stellungnahme aus liberaler Perspektive habe ich dort in den Kommentaren gepostet. Auch im Vorfeld des Liberalen Abends fand das Thema schon entsprechenden Anklang. Gestern spiegelte sich dies wieder: Die Liberale Hochschulgruppe spricht sich gegen jede Form von Denkverboten aus. Es stellte sich durchaus die Frage, ob eine Demokratie sich nicht selbst ad absurdum führt, wenn sie abweichende Meinungen, seien sie moralisch noch so verwerflich, verbietet. Die Antwort sei jedem selbst überlassen.
Der nächste Liberale Abend findet voraussichtlich am 15.09.2010 um 20 Uhr im Publicity statt. Themen werden wie immer zeitnah bekannt gegeben.