15.08.2018

Kein Grund Verbindungen vom Markt der Möglichkeiten auszugrenzen

Nach dem der AStA der Uni Greifswald auf seiner Sitzung entschieden hatte, dass Verbindungen aber keine Burschenschaften zum Markt der Möglichkeiten in der Ersti-Woche zugelassen werden, fasste das StuPa mit äußerst knapper Mehrheit den Beschluss, diese wieder auszuladen.

Marcel Zahn, der Vorsitzende der LHG Greifswald äußerte sich wie folgt dazu:


„Ausgrenzung mag eine sozialistische Tugend sein, in einer Demokratie hat sie jedoch nichts verloren!
Auf der Sitzung des AStA Universität Greifswald am Montag gab es einen Beschluss, lediglich Burschenschaften nicht zum Markt der Möglichkeiten im Wintersemester einzuladen. Dies hätte es ermöglicht, Verbindungen, Corps und Turnerschaften einzuladen, was zu diesem Zeitpunkt bereits geschehen ist. Das Studierendenparlament hat sich in seiner gestrigen Sitzung jedoch mit extrem knapper Mehrheit dafür entschieden, die alte Praxis undemokratischer Ausgrenzung fortzuführen. Die Verbindungen müssen demnach wieder ausgeladen werden.

Wer angebliche Ausgrenzung als Argument anführt, selbst nach belieben Vereine ausladen zu können, der predigt nicht bloß Wasser und trinkt Wein, der verliert auch komplett seine politische und moralische Glaubwürdigkeit!“

Marcel Zahn.