Thorben Vierkant

wählbar für: Senat

Alter: 21

studiert: Jura auf Staatsexamen

bringt an Erfahrung mit:

- Grundwehrdienst

- Mitglied des RCDS Greifswald

- Engagement in der Pro-Arndt AG

steht für:

- mehr Engagement der studentischen Vertreter im Senat über die Angelegenheiten des Studentenparlaments hinaus

im Detail heißt das:

Die Wahl in den Senat birgt ein Mandat für die Belange der gesamten Universität. Im Studentenparlament werden aber meist nur einzelne Probleme und Individualinteressen behandelt, somit bedarf es eines umfassenden Engagements im Senat.

- Erhalt der Volluniversität

im Detail heißt das:

Der Kampf der Universitäten Rostock und Greifswald um das Fortbestehen führt dazu, dass Studiengänge geschlossen bzw. verlagert werden. Auf diese Weise entfernt sich die Universität zunehmend vom traditionellen Ort allumfassenden Wissens. Grade in der heutigen Zeit sollte es möglich sein, sich umfassend bilden zu können, ohne dazu die Universität schließen zu müssen.

- keine Umstellung der verbliebenen Diplom- und Staasexamensstudiengänge

im Detail heißt das:

Diplom und Staatsexamen sind weltweit stark anerkannte Abschlüsse, da sie für deutsche Ausbildungsqualität stehen. Die Umstellung auf Baccalaureus hat in den meisten Fällen zu Problemen auf dem Arbeitsmarkt geführt.

- Verschulung von Studiengängen entgegentreten

im Detail heißt das:

Traditionell ist die Universität ein Ort des eigenverantwortlichen Wissenserwerbs. Anders als bei der Schule gibt es deshalb keine Universitätspflicht in Deutschland. Wer sich also entscheidet zu studieren, sollte dabei nicht durch ein verschultes Studium behindert werden. Zudem widerspricht dies dem Prinzip des eigenverantwortlichen Handelns. Wo, wenn nicht im Studium sollen denn die Arbeitnehmer oder Arbeitgeber von morgen darauf vorbereitet werden, dass Nicht-Handeln bzw. Faulheit  Konsequenzen haben kann, die sie selber zu tragen haben?

- keine ideologische oder rein populistische Arbeit im Senat

im Detail heißt das:

Politische Grabenkämpfe (inbesondere zwischen den Hochschulgruppen im Studentenparlament) sollten nicht in den Senat getragen werden. Die alltäglichen Probleme, die im Senat behandelt werden müssen, sind dafür zu wichtig.

- Erhalt von Uniräumen für studentisches Engagement

im Detail heißt das:

Studentisches Engagement ist eine Möglichkeit für Studenten, sich in die Belange ihrer Universität einzubringen. Die Studentische Selbstverwaltung ist ein Teil davon, kann aber alleine nicht ausreichen. Deshalb sollte (fest organisierten) studentischen Gruppierungen weiterhin die Nutzung der Uniräume ermöglicht werden.

- angemessene Finanzpolitik innerhalb der Universität

- familienfreundlichere Universität

im Detail heißt das:

Immer mehr Studenten kriegen heutzutage während des Studiums ein Kind. Es gibt bisher nur wenige Unterstützungsangebote seitens der Universität oder des Studentenwerks für diese Kinder  (beispielsweise bevorzugte Aufnahme von Familien in kleine Wohnheim-WGs).  Hier könnte viel mehr getan werden. Beispielsweise platzen schon jetzt die Kindertagesstätten in Greifswald aus allen Nähten, da ist selten für die Kinder von Studenten noch Platz, so dass die Universität an dieser Stelle ein größeres Angebot fördern könnte. Auch gibt es bisher nur in der großen Mensa ein kleine Kinderspielecke am Ende des kleinen Saales. Alles in allem kann noch viel getan werden, damit auch die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald bei Studenten mit Kind beliebter wird.

- fast ein Jahr nach dem Beschluss zur Beibehaltung des Universitätsnamens endlich die „Todschweige-Politik“ der Universität beenden

im Detail heißt das:

Am 17. März 2010 beschloss der Ákademische Senat der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, den Antrag zur Ablegung des Namenspatrons mit einer deutlichen Mehrheit von 22 zu 14 Stimmen abzulehnen. Nun wird es Zeit, dass die Universität sich endlich selbst mit Ernst Moritz Arndt beschäftigt und an sein Wirken umfassender erinnert. So kommen z.B. viele Erstis nach Greifswald ohne den Namenspatron zu kennen, erfahren aber von der Universität nichts darüber. Die gespannte Atmosphäre zwischen den beiden studentischen Lagern (den Gegnern und den Befürwortern) hat gezeigt, dass zwar studentisches Engagement dabei helfen kann, sich mit dem Namenspatron auseinanderzusetzen, dieses aber alleine nicht ausreicht, da die Debatte teilweise entsachlicht wurde im Laufe des “Wahlkampfes” vor der Urabstimmung, die im Januar stattfand. Eine wissenschaftliche Betrachtung wurde zwar nebenbei von einigen Professoren herausgegeben und der Senat hat auch Informationen im Vorwege der Entscheidung zusammengetragen, aber auch erst nachdem von BEIDEN studentischen Gruppierungen das Engagement für oder gegen den Namen begonnen hatte. Vorher hatte die Universität keine ernsthaften Bestrebungen gemacht dem Namenspatron zu gedenken oder ihn in das universitäre Leben mit einzubinden (z.B. bei feierlichen Immatrikulationen oder Exmatrikulationen), diese “Totschweige-Politik” wurde nun nach der Entscheidung fortgesetzt und kann unweigerlich nur dazu führen, dass in wenigen Jahren wieder zu einer (zwangsläufig größtenteils unsachlichen) Debatte kommt. Eine (wissenschaftliche) Betrachtung seitens der Universität ist in Zukunft unerlässlich. Eine wissenschaftliche Betrachtung schadet der Universität nicht (wie anscheinend vom Rektorat irriger Weise angenommen), sondern stärkt ihr Bild als Ort wissenschaftlicher Arbeit. Im Zeitalter des Wettbewerbes zwischen den Hochschulen sollte das Rektorat eigentlich daran interessiert sein, dass wissenschaftliche Arbeit in diesem Gebiet nicht nur von Studenten geleistet wird.

  • mehr Engagement der studentischen Vertreter im Senat über die Angelegenheiten des Studentenparlaments hinaus