Juliane Hille

wählbar für: Studierendenparlament und Senat

Alter: 22

studiert: Jura auf Staatsexamen

bringt an Erfahrung mit:

- 1 Jahr AStA-Referentin für Ökologie und Nachhaltigkeit

- erfolgreich das Projekt Uni Solar initiiert und umgesetzt

- seit März 2010 stellv. Vorsitzende der Liberalen Hochschulgruppe

steht für:

Öffnung der Studierendenschaft nach außen, Steigerung der Uni-Umweltstandards, Förderung von studentischen Eltern und Studenten mit Behinderung

im Detail heißt das:

- Öffnung der Studierendenschaft nach außen

Die Studierendenschaft bildet in Greifswald aufgrund der hohen Dichte an Studenten eine sehr starke Interessengruppe. Gleichzeitig wirkt sich das stadtpolitische Tagesgeschehen regelmäßig unmittelbar auf uns als Studenten und Bürger der Stadt Greifswald aus. Daher ist es unser  gutes Recht, stärker in die Kommunalpolitik hineinzuwirken. Anträge, welche für uns als Studierendenschaft Relevanz haben, können wir über die Fraktionen in die Bürgerschaft hineintragen, um unsere eigenen Interessen zu stärken und eine engere Verknüpfung zwischen den Vertretern der Studierendenschaft und der Stadt Greifswald herbeizuführen.

- Steigerung der Uni-Umweltstandards

Ein weiteres Ziel ist die Etablierung eines Umweltmanagement-Systems (EMAS)  an der Universität Greifswald, welches einerseits dazu dient, die Umweltstandards an der Uni zu erhöhen und andererseits zu einer Energie-, Ressourcen- und Kostenersparnis führen soll.

Hierzu visiere ich ein von de EU gefördetes Projekt an, durch das die Universität auf realistischem Wege genau diese Ziele verwirklichen kann. Im Rahmen dieses Projekts erklärt die Universität, sich für diese Ziele einzusetzen. Im Rahmen der Umsetzung wird ein Gutachter an die Uni bestellt, welcher die universitären Standards in den Bereichen der Energieversorgung, der Müllentsorgung, der Beschaffung und der Gebäudedämmung überprüft. Auf der Grundlage dieses Gutachtens wird ein Plan erstellt, nach dem sich die Universität richtet, um die Umweltstandards in diesen Bereichen zu erhöhen und den Energie- und Ressourcenverbrauch zu senken. Durch die Umsetzung dieses Projekts kann die Universität jährlich Kosten in Millionenhöhe sparen und sich gleichzeitig als Vorreiter für Umweltmanagement landes-und bundesweit profilieren.

- Förderung von studentischen Eltern und Studenten mit Behinderung

Mein Ziel ist es erstens, Lösungen mitzuentwickeln, durch die speziell studentische Eltern in ihrem Studium mit Kind unterstützt werden können. Dabei geht es mir vor allem darum, dass vielfältige Betreuungsmöglichkeiten wie das Projekt “Leihgroßeltern”, sowie weitere Kooperationen mit städtischen Kindergärten geschaffen werden. Zweitens will ich dazu beitragen, dass die Bedingungen von Studierenden mit Behinderung sich deutlich verbessern. Wirft man einen Blick auf die Institute der Philosophischen Fakultät, bzw. auf das Gebäude der Juristischen Fakultät, dann fällt auf, dass ein Rollstullfahrer es allein niemals bewältigen könnte, überhaupt den Eingang zu durchqueren. Dieser Zustand widerspricht dem Grundsatz der Chancengleichheit in der Lehre und darf daher auf gar keinen Fall weiter bestehen bleiben! Daher werde ich mich im Studierendenparlament dafür einsetzen, diese Ungerechtigkeit zu beheben.