| 28. Oktober 2010 | ||
| 18:00 | bis | 19:00 |
Liebe Mitglieder und Interessenten der Liberalen Jugend,
am 28.Oktober veranstaltet die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit zusammen mit der Liberalen Hochschulgruppe Greifswald eine Podiumsdiskussion zum Thema “Bologna 2010 – Lust und Frust im Bildungsdschungel?” Ihr seid alle herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

Donnerstag, 28.Oktober 2010, 18:00 Uhr
Konferenzsaal der Universität Greifswald Domstraße 11, Eingang 2
Prof. Dr. Alexander Wöll
Dekan an der Philosophischen Fakultät
Hans Kreher
Sprecher für Bildung, Wissenschaft und Kultur in der FDP-Fraktion des Landtages M-V
Thomas Schattschneider
Vertreter der Landeskonferenz der Studierendenschaften M-V
David Wulff
Inhaber und Geschäftsführer der Müller & Wulff GmbH und der rapidrabbit GbR
Moderation :
Nikolaus Möbius
freier Journalist
1999 war das Geburtsjahr des Bologna-Prozesses 2010. Dieser sollte die Reformierung der europäischen Hochschullandschaft in Gang setzen und zu einer Modernisierung und Harmonisierung derselben führen.
Seinen Ursprung hatte Bologna 2010 in der von 29 europäischen
Bildungsministern unterzeichneten, völkerrechtlich nicht bindenden Bologna-Erklärung.
Ein Kernziel der Bologna-Reform war die Vereinheitlichung der Studienabschlüsse.
Nach anglo-amerikanischem Vorbild sollte ein zweigliedriges System von
Studienabschlüssen etabliert werden.
Die sogenannten Bachelor- und Master-Abschlüsse sollten in den 47 beteiligten EU-Mitgliedsstaaten anerkannt werden und bis 2010 einen einheitlichen Hochschulraum innerhalb der Europäischen Union ermöglichen.
In Deutschland konnte die Einführung dieses Systems bis auf wenige Ausnahmen bereits umgesetzt werden.
Bei Studierenden stieß der europäische Reformkurs bislang vermehrt auf Widerstand, welcher im bundesweiten Bildungsstreik gipfelte. Hauptkritikpunkte waren die starren Strukturen, die massive Arbeitsbelastung für Studierende und die Verschulung des Studiums.
Im Rahmen der Podiumsdiskussion wird es darum gehen, die Ziele des Bologna-Prozesses in Gegenüberstellung zu dessen Ergebnissen zu diskutieren und nach Möglichkeit Lösungsansätze zu finden.
Begrüßung
Juliane Hille
Liberales Gesprächsforum Greifswald
U. A. w. g. Anmeldung